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September 2018
21.09.18
Ro Gebhardt Trio // Tipp

Der saarländische Gitarrist Ro Gebhardt malt Klänge, verbessert, stellt in Frage, reduziert, renoviert, utopiert, regrediert, fantasiert, wildert, besticht durch Virtuosität, bringt zum Weinen, emotionalisiert, ernüchtert, fasziniert durch Klang, beleidigt, versöhnt, begeistert.

Gebhardt nimmt Literatur aus Brasil, Tango, Jazz, Klassik, Blues, Funk unter die Lupe und benutzt diese als Improvisationsgrundlage. Passagen vom durcharrangierten Original, durchflochten von Momenten spontaner Improvisation, Elektronik, pure Akustik… einzigartig!

Als Musiker, der mittlerweile erfolgreich auf Bühnen wie dem Blue Note in New York, beim Central Park Jazzfest NYC, dem Duc de Lombard in Paris, dem Aquarium in Warschau oder dem A-Trane in Berlin gestanden hat und der als Gastdozent an Hochschulen und Universitäten wie z.B. dem Harbor Conservatory for the Performing Arts in New York, Mainz, Köln, Malta oder Freiburg geladen wurde und dessen Lehrwerk „Jazz-Alphabet“ den deutschen Musikeditionspreis gewonnen hat, ist Ro wohl einer der gefragtesten Gitarristen Europas.

Die 3 global players des Trios mit Wohnsitz Deutschland und Frankreich - besetzt mit Gernot Kögel am Bass und Jean-Marc Robin am Schlagzeug - stehen für ernstgemeinten Jazz, der viel Lebensfreunde ausstrahlt.

Dieses Projekt ist das Resultat einer langjährigen Freundschaft zwischen Musikern der sehr lebendigen und immer selbstbewusster werdenden europäischen Jazz-Szene, ein Resultat aus hervorragenden Beziehungen zu Kollegen in den jeweiligen Szenen in Deutschland und Frankreich - eine Besetzung aus Award-Winnern, Preisträgern und Repräsentanten ihrer Szene und den jeweiligen Ländern.

Zu erwarten sind an dem Abend Selbstgemachtes mit Hang zum Latin & Groove & Uptempi und natürlich auch ein paar schöne Songs aus dem Real Book, wunderbar interpretiert.

Die Presse meint:
"traumhaft virtuos" (Gitarre&Bass), "Meister ihres Fachs" (Jazzpodium), "in der 1. Liga europäischer Jazzgitarren-Tradition" (Jazzthing), „Ausnahmemusiker in hinreißendem Dialog“ (Frankfurter Rundschau), "Ausufernde Spielfreude und grossartige Dynamik" (SZ), "erste Liga europäischer Jazz-Musiker" (Keyboards), ...

Roland Gebhardt (g), Gernot Kögel (b), Jean-Marc Robin (dr)

28.09.18
Session mit Thema: Frankfurt // Session


Musik ist vielleicht nicht gleich die erste Assoziation, die einem bei der Stadt Frankfurt in den Sinn kommt. Es sind vermutlich eher die Bankentürme, die die Skyline der pulsierenden Metropole prägen, doch damit unterschätzt man die größte Stadt Hessens. Frankfurt ist ein ergiebiger Kulturschmelztiegel, wovon auch der Jazz profitiert. Wenn man der Frankfurter Rundschau aus dem Jahre 1977 glauben darf, soll Cat Anderson an der Bar den Betreibern des „Domicil du Jazz“, heute schlicht Jazzkeller Frankfurt genannt, anvertraut haben, dass das deutsche Publikum eigentlich mehr vom Jazz versteht als das amerikanische und daher würde er lieber hier bleiben. Seit den 50er Jahren gastierten Legenden wie Louis Armstrong, Stan Getz, Duke Ellington, Frank Sinatra, Horace Silver und viele andere im Jazzkeller in der Kleinen Bockenheimer Straße und heute präsentiert sich hier die etablierte Jazzszene ebenso wie der leidenschaftlich ambitionierte Nachwuchs.
Der Jazzclub Ettlingen freut sich sehr, Gäste dieser Region willkommen zu heißen. Das Publikum wird ein abwechslungsreiches Programm genießen können.

Steffen Dix (tp, flh), Martin Lejeune (git), Volker Engelberth (p), Friedrich Betz (b) und Holger Nesweda (dr) und Sessionmusiker

Oktober 2018
05.10.18
Felix Hauptmann Trio // Young jazz

Mit dem Felix Hauptmann Trio haben sich drei Seelenverwandte gefunden, deren Musik durch die freien Ebenen, die sie schaffen, atmet.

Man fühlt sich eingeladen zu genießen, lauscht zurückgelehnt, sich wundernd, dass Stille klingen kann, und wird im nächsten Moment eingenommen von mitreißender Energie.

Bereits vor einigen Jahren begann Felix Hauptmann mit dem Schreiben von Kompositionen für Klaviertrio und fand im Laufe seines Studiums an der Musikhochschule Köln und vielen gemeinsamen Projekten und Konzerten in anderen Ensembles die zwei passenden Charaktere für sein Projekt: den Bassisten David Helm und den Schlagzeuger Fabian Arends, zwei ebenfalls aufstrebende Musiker der Kölner Jazzszene.

Felix Hauptmann (p), David Helm (b), Fabian Arends (dr)

12.10.18
Mafalda // Tipp

MAFALDA geht in die zweite Runde!

Die sechsköpfige Mannheimer Damenband "Mafalda" - benannt nach einer kratzbürstigen, emanzipierten Comicfigur des Argentiniers Quino - zelebriert meisterlich das "Chanson fatale" auf Deutsch, gibt ein wenig "Lebenshilfe" für die Frau von heute, immer mit einem Augenzwinkern. Ihre Musik ist ein wohlsortierter Mix aus Swing, Wiener Walzer, Reggae, Rap, Latin und Blues und besticht mit exzellenten Soli.

In ihrem neuen Programm mit dem vielsagenden Titel:
„DA MUSS DER HANDWERKER RAN”
beleuchtet die Damentruppe um Sängerin, Saxophonistin und Songschreiberin Renate Kohl mit gewohnt ironischem Augenaufschlag die Freuden und Widrigkeiten des Lebens, wenn es beispielsweise darum geht, den säumigen Installateur zwecks Reparatur des Klos an die Strippe zu kriegen.

Wie immer kommen sie dabei vom Hundertsten ins Tausendste. Die Zwillinge Claudia und Cornelia Sohns an den Kurzsaiteninstrumenten zoffen sich wie gehabt im Bruchsaler Zungenschlag, von Anna Korbut hinter dem Piano und Margit Wunder (die bei Bedarf hinter ihrem Kontrabass in Deckung gehen kann) kommen schlaue Kommentare, und mit dem notwendigen Rrrrumms haut Marie Bechtolf auf die Drums.

Ein heiterer Jazz-Cabaret-Abend über Klempner, Meditationskurse, Tanzmuffel, verlorene Handys und natürlich wieder Ramazzotti als Medizin gegen ALLES.

Renate Kohl (sax, voc), Claudia Sohns (violin, voc), Cornelia Sohns (viola, voc), Anna Korbut (p), Margit Wunder (b), Marie Bechtolf (dr, perc)

19.10.18
Tenor Madness // Young jazz

"Tenor Madness" ist ein Projekt einer jungen Jazzcombo aus Baden-Württemberg. Wie der Name der Band schon vermuten lässt, wird in einer Quintett-Besetzung mit zwei Tenorsaxophonen und klassischer Rhythmusgruppe gespielt.

Die jungen Jazz-Musiker lernten sich über Workshops oder gemeinsame Bandprojekte kennen. So spielen drei der Musiker im Landesjazzorchester Baden-Württemberg und zwei sind Studenten an der HMDK Stuttgart.

Das Repertoire der Band besteht zum einen aus Eigenkompositionen, aber auch aus Jazzstandards, bei denen die verschiedenen musikalischen Einflüsse der Musiker deutlich werden - es wird sichtbar, dass die Musiker mit den Wurzeln des Jazz vertraut sind, doch auch vor stilübergreifenden Arrangements nicht zurückschrecken. So folgt im Set etwa dem “Blues On Sunday“ unmittelbar das Stück “500 Miles High“ in einem Hip-Hop-artigen Arrangement.

Lukas Wögler kam über die schuleigene Big Band eines Esslinger Gymnasiums zum Saxophon und zum Jazz. Im Laufe der Zeit entstanden viele eigene Formationen und Projekte. Seit 2017 spielt er im Landesjazzorchester Baden-Württemberg. Von 2017 bis 2018 war er Jungstudent an der HMDK Stuttgart und studiert seit Oktober 2018 dort Jazzsaxophon im Hauptfach.

Adrian Gallet’s erste Berührung mit Jazz kam im Alter von 14 Jahren über die Jazzcombo der Hockenheimer Musikschule. Später kamen Jazzworkshops hinzu. Seit 2017 spielt er im Landesjazzorchester Baden-Württemberg Tenorsaxophon und möchte ab Oktober 2019 das Jazzstudium aufnehmen.

Moritz Langmaier lernte den Jazz erstmals beim Ettlinger Jazzworkshop 2013 kennen und lieben, seither kommt er regelmäßig auf den Workshop. Zu hören ist er in den unterschiedlichsten Formationen, vom Trio bis hin zur Big Band. Seit 2018 ist er Pianist im Landesjazzorchester Baden-Württemberg und ist seit Oktober 2018 Student an der HMDK Stuttgart im Hauptfach Jazzklavier.

Paul Dupont am Bass reifte durch zahlreiche Bands in verschiedenen Musikrichtungen und bildet das harmonische Fundament der Band. Rhythmische Perfektion steht bei ihm an oberster Stelle, was ihm einen besonderen Groove verleiht. Des Weiteren bringt der Hockenheimer viele verschiedene stilistische Einflüsse mit, was sich im Gesamtklang bemerkbar macht.

Malte Wiest spielt bereits seit seiner Kindheit Schlagzeug und kam durch einen Workshop der Kulturakademie erstmals richtig in Kontakt mit Jazz. Er beendete im Jahr 2018 sein Jungstudium an der HMDK Stuttgart und bereitet sich nun auf die Aufnahmeprüfung für Jazzschlagzeug im Jahr 2019 vor.

Lukas Wögler (ts), Adrian Gallet (ts), Moritz Langmaier (p), Paul Dupont (b), Malte Wiest (dr)

26.10.18
Session mit Thema: Disneyland // Session

Disneyland wurde von Walt Disney gegründet und öffnete am 17. Juli 1955. Disneys Ziel war es dabei, einen Ort zu schaffen, an dem Kinder und Erwachsene zusammen Spaß haben können. Das Disneyland Resort in Anaheim, etwa 40 km südöstlich von Los Angeles gelegen, ist einer der am meisten besuchten Freizeitkomplexe der Welt.

Vergnügungsparkbesuchern sind das Disneyland Paris oder das Magic Kingdom im US-Bundesstaat Florida wahrscheinlich ebenso bekannt. Wer in einem dieser Parks zu Gast war, kann sicherlich von dem unerschöpflichen Angebot musikalischer Darbietungen berichten. Musikstudenten können sich hier ihr Taschengeld verdienen und viele Stars und Sternchen der Musikszene bekommen die Möglichkeit sich mit Hilfe hochqualifizierter Fachleute und perfekter Bühnentechnik glanzvoll zu präsentieren.

Jazz war schon immer Teil der Disney Welt. 1919 kam Walt Disney in Frankreich zum ersten Mal damit in Berührung und war sofort begeistert. Jahre später entstanden berühmte Musikstücke mit Jazzeinfluss für Filme wie Dschungelbuch, Aristocats oder sogar Toy Story und die beliebte Musikreihe Jazz Loves Disney wurde lanciert. Dieses Jahr veranstaltet Disneyland Paris wieder ein Jazzfestival, bei dem aktuelle Größen der Jazzszene präsent sein werden und der Jazzclub Ettlingen bietet seinen Gästen die Möglichkeit bekannte Melodien wiederzuerkennen. Auch wenn einem nicht sofort der passende Disneyfilm dazu einfällt, möchte man gleich mitswingen.

Steffen Dix (tp, flh),Maurice Kühn (b/voc), Manuel Seng (p), Max Jentzen (dr) und Sessionmusiker

November 2018
09.11.18
Klaus Graf NUE Quartett // Tipp

Seit 1993 ist Klaus Graf als Dozent für Jazzsaxophon an der Hochschule für Musik in Nürnberg tätig. 2002 erhielt er dort den Ruf als Professor für Jazzsaxophon. Die Nürnberger Jazzszene zählt zu den lebendigsten in Deutschland und ist seit vielen Jahren ein großartiger Nährboden für hervorragende, junge Jazzmusiker.

Dazu zählen auch Julian Fau (drums), Max Leiß (Kontrabass) und Andreas Feith (Piano), die als Jazztrio für viele Jazzsolisten eine Rhythmsection formiert haben, die nicht nur auf der Nürnberger Jazzszene für große Aufmerksamkeit sorgt. Auszeichnungen mit diversen Jazzpreisen und zahlreiche Engagements mit Solisten aus Berlin, Köln, München, Stuttgart, usw. belegen die große Klasse und Vielfalt dieses Jazztrios.

Mit Klaus Graf als Solist werden sie speziell arrangierte Stücke des großartigen Komponisten Duke Ellington präsentieren.

Klaus Graf (sax), Andreas Feith (p), Max Leiß (b), Julian Fau (dr)

16.11.18
Jazzabella // Tipp

Jazzabellas Klänge sind mal funky und frisch, mal ernst und getragen, mal klassisch, mal modern. Ebenso ausgebildet im Arrangieren und Komponieren, stammen die Arrangements des rein weiblichen Bläserensembles größtenteils aus eigener Feder.

Jazzabella: das sind Hannah Maradei Gonzalez an der Trompete, Gesa Marie Schulze am Altsaxophon, Karoline Vogt an der Posaune sowie Ricarda Hagemann am Baritonsaxophon.

Die vier sympathischen Musikerinnen aus Mannheim sind nicht nur professionell ausgebildet, sondern auch erfahrene Performer in verschiedenen musikalischen Bereichen. Jazzabella sind vielseitig aufgestellt und sowohl als Hornsection bei bestehenden Bands bei ihren Live-Shows (z.B. Zio & Royal Collective) im Einsatz, als auch in reiner Quartett-Besetzung unterwegs.

Das Damen-Quartett hat ein vielseitiges Programm aus den Bereichen Jazz, Pop und Latin zusammengestellt, das sich sowohl als musikalische Untermalung eignet und auch als Show-Act im konzertanten Stil präsentiert wird. Durch die tragbaren und akustischen Instrumente hat das Bläserquartett auch die Möglichkeit, als "Walking Act" direkt und mitten im Publikum zu performen.

Jazzabella verspricht in jedem Fall ein ganz persönliches Bühnenprogramm, mit Eigenkompositionen, Lieblingssongs und intimen Einsichten in ihr künstlerisches Schaffen. Ganz echt und hautnah.

Hannah Maradei Gonzalez (tp), Gesa Marie Schulze (as), Karoline Vogt (tb), Ricarda Hagemann (bari)

23.11.18
Session mit Thema: Strasbourg // Session

Zahlreiche europäische Einrichtungen haben ihren Sitz in Straßburg und daher versteht diese Stadt sich gerne als „Hauptstadt Europas“. Im Jahre 12 v. Chr. von den Römern gegründet («Burg der Straßen»), hatte die Stadt seit jeher in Europa eine strategisch günstige Position. Am Schnittpunkt von Nord-Süd- und Ost-West-Achsen profitierte sie vom Handel und förderte die Verbreitung von Ideen. Im 11. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Münsters begonnen - einem Bauvorhaben, das zweieinhalb Jahrhunderte in Anspruch nehmen und die Stadt zu einer der bedeutendsten Städte am Rhein und in Europa werden lassen sollte. Ohne Kultur, vor allem ohne Musik wäre diese Entwicklung sicherlich nicht ganz so geschmeidig verlaufen. Die Jazzmusik hat selbstverständlich auch hier eine große Anhängerschaft. Aktuell findet jährlich das „Jazzor -festival de Jazz de Strasbourg“ statt. Um die 40 Konzerte, darunter eine Reihe deutsch-französischer Kooperationen, werden den Musikliebhabern präsentiert.
Die heutige Session knüpft an diese musikalischen Kooperationen an und lässt den Jazzkeller des Birdland59 zur Pilgerstätte für Freunde der Improvisation werden.

Steffen Dix (tp, flh), Erwin Siffer (p), Johannes Schädlich (b), Thomas Laedlein-Greilsammer (dr) und Sessionmusiker

30.11.18
David Helbock´s Random/Control

"Pianoplayer´s Hits" - CD Relaese Konzert

Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker: David Helbock beschränkt sich weitgehend auf solche mit Tasten. Vogelwild die beiden unter anderem am Salzburger Mozarteum ausgebildeten Bläser. Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, von Trompete über Bassflügelhorn bis zu hin zu Alphorn und Tuba. Andreas Broger spielt die Holzblasinstrumente: Saxophone, Klarinetten, Flöte.

Für die aktuelle CD, die im Herbst 2018 beim renommierten Label ACT Music erscheint, hat sich David Helbock bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und immer deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von Watermelon Man (Herbie Hancock) oder Bolivia (Cedar Walton) aber auch ruhige, die Seele ansprechende Stücke wie My Song (Keith Jarrett) und viele andere.

Über die Jahre hat sich ein ganz eigenständiger Bandsound entwickelt und egal was David Helbock als Ausgangsmaterial wählt - ob wie in der Vergangenheit österreichische Volksmusik oder auch viele Eigenkompositionen (David Helbock hatte 2009 ein großes Kompositionsprojekt, wo er für ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat) und jetzt eben diese „Pianoplayer´s Hits“ -

Die Band klingt immer wie Random/Control - eine Achterbahnfahrt der Gefühle - Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge oder wie Roland Spiegel vom Bayerischen Rundfunk schon vor vielen Jahren treffend formulierte:
"Ich halte diesen Musiker mit dem Strickkäppi für einen der besonders aufregenden des jungen Jazz aus Europa. Wenn David Helbock spielt, erlebt man Neues. Und es ist nie verkopfte Musik – sondern eine, die den Kopf und den Körper mitreißt.“

Hier noch das Instrumentarium, das zur Anwendung kommt:

David Helbock - Piano, Inside Piano, Electronics, Toypiano, Melodika, Percussion
Johannes Bär - Trumpet, Piccolotrumpet, Flügelhorn, Sousaphone, Tuba, Alphorn, Beatbox, Didgeridoo, Electronics, Percussion
Andreas Broger - Sopransax, Tenorsax, Clarinet, Bassclarinet, Flute, Recorder, Flügelhorn, Percussion

„Ein Geschichtenerzähler am Klavier.“
- 3sat Kulturzeit (DE, AT, CH)

„Einfach unbeschreiblich."
- Jazz thing (DE)

"Virtuoser Trio Jazz, der Humor besitzt."
- Audio (DE)

David Helbock (p), Johannes Bär (brass), Andreas Broger (woodwinds)

Dezember 2018
07.12.18
Benefizkonzert: Oldtime Swing // Benefiz

Klaus Bader gibt mit seiner Swing-Band "Oldtime Jazz Quartett" ein Konzert zugunsten der Bürgerstiftung Ettlingen.

Der 1941 in Pforzheim geborene Klaus Bader gehört seit vielen Jahren zu den führenden Saxofonisten des Swing-Stils nicht nur in Deutschland. Mit seinem warmen Ton und der logisch aufgebauten Phrasierung ist er ein wahrer Meister der Ballade...“

Ebenso hat sich Klaus Bader einen Namen als Jazz-Experte gemacht und so moderierte er von 1986 bis 1994 beim damaligen SWF-Rundfunk die Sendung "Oldtime". Seine Musik pflegte er auch in der "All Star Specht Groove" mit dem ausgezeichneten Pianisten Hans-Jürgen "Specht" Bock. Aus dieser Formation heraus enstand dann Anfang der 90er Jahre das heutige "Oldtime Quartett".

Die Bürgerstifftung, für die er heute spielt, fördert gemeinnütziges Engagement in Kultur, Bildung, Jugend, Senioren, Soziales. Dazu zählen beispielsweise Zuwendungen an die Ettlinger Seniorenheime, für Schul- und Hausaufgaben-Betreuung, für den Schüler-Bandcontest und vieles mehr.

Klaus Bader (sax), Patrick Tompert (p), Andy Streit (b), Werner Braun (dr)

14.12.18
Christoph Mudrich Trio feat. Anette von Eichel // Highlight

"BLUE X-MAS" ….. unter diesem Label präsentiert der Saarbrücker Pianist und Arrangeur Christoph Mudrich gemeinsam mit dem Würzburger Bassisten Rudi Engel und dem Heidelberger Schlagzeuger Dirik Schilgen ein weiter entwickeltes Programm rund um das Thema "Swinging Christmas". Dieses seit vielen Jahren eingespielte Team ist ein Garant für eine echte Alternative zum üblichen saisonalen Weihnachts-Einerlei.

Gesangliche Verstärkung erhält das Trio mit der Kölner Vokalistin und Jazzprofessorin ANETTE VON EICHEL. Alt-Bewährtes erstrahlt in neuem Glanz, dazu einige bislang ungeöffnete Weihnachtsgeschenke der swingenden Art – das verspricht ein Abend für Jazz- und Weihnachtsfans gleichermaßen zu werden.

Die erste musikalische Begegnung mit Anette von Eichel fand bereits 2006 statt. Ihre musikalische Ausbildung absolvierte sie mit Auszeichnung am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Ursprünglich als Solistin für das Programm „BLUE X-MAS“ eingeladen, entwickelte sich eine Zusammenarbeit auch über die Viererkonstellation hinaus. So arbeiten die Sängerin und der Pianist auch bei Workshops zusammen, traten als Duo auf oder luden sich für einen Festivalauftritt des Quartetts die in New York lebende Jazzgeigerin Carolin Pook ein. Aktuell befindet sich unter dem Titel WENN ICH MIR WAS WÜNSCHEN DÜRFTE ein Programm mit der Musik von Friedrich Hollaender in Vorbereitung.

Anette von Eichel ist "eine außergewöhnliche Sängerin..." (Jazzthing, 10/2012) und zählt seit einigen Jahren zu den herausragenden Stimmen in deutschen Jazz-Gefilden.

Christoph Mudrich (p), Anette von Eichel (voc), Rudi Engel (b), Dirik Schilgen (dr)