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Oktober 2018
26.10.18
Session mit Thema: Disneyland // Session

Disneyland wurde von Walt Disney gegründet und öffnete am 17. Juli 1955. Disneys Ziel war es dabei, einen Ort zu schaffen, an dem Kinder und Erwachsene zusammen Spaß haben können. Das Disneyland Resort in Anaheim, etwa 40 km südöstlich von Los Angeles gelegen, ist einer der am meisten besuchten Freizeitkomplexe der Welt.

Vergnügungsparkbesuchern sind das Disneyland Paris oder das Magic Kingdom im US-Bundesstaat Florida wahrscheinlich ebenso bekannt. Wer in einem dieser Parks zu Gast war, kann sicherlich von dem unerschöpflichen Angebot musikalischer Darbietungen berichten. Musikstudenten können sich hier ihr Taschengeld verdienen und viele Stars und Sternchen der Musikszene bekommen die Möglichkeit sich mit Hilfe hochqualifizierter Fachleute und perfekter Bühnentechnik glanzvoll zu präsentieren.

Jazz war schon immer Teil der Disney Welt. 1919 kam Walt Disney in Frankreich zum ersten Mal damit in Berührung und war sofort begeistert. Jahre später entstanden berühmte Musikstücke mit Jazzeinfluss für Filme wie Dschungelbuch, Aristocats oder sogar Toy Story und die beliebte Musikreihe Jazz Loves Disney wurde lanciert. Dieses Jahr veranstaltet Disneyland Paris wieder ein Jazzfestival, bei dem aktuelle Größen der Jazzszene präsent sein werden und der Jazzclub Ettlingen bietet seinen Gästen die Möglichkeit bekannte Melodien wiederzuerkennen. Auch wenn einem nicht sofort der passende Disneyfilm dazu einfällt, möchte man gleich mitswingen.

Steffen Dix (tp, flh),Maurice Kühn (b/voc), Manuel Seng (p), Max Jentzen (dr) und Sessionmusiker

November 2018
09.11.18
Klaus Graf NUE Quartett // Tipp

Seit 1993 ist Klaus Graf als Dozent für Jazzsaxophon an der Hochschule für Musik in Nürnberg tätig. 2002 erhielt er dort den Ruf als Professor für Jazzsaxophon. Die Nürnberger Jazzszene zählt zu den lebendigsten in Deutschland und ist seit vielen Jahren ein großartiger Nährboden für hervorragende, junge Jazzmusiker.

Dazu zählen auch Julian Fau (drums), Max Leiß (Kontrabass) und Andreas Feith (Piano), die als Jazztrio für viele Jazzsolisten eine Rhythmsection formiert haben, die nicht nur auf der Nürnberger Jazzszene für große Aufmerksamkeit sorgt. Auszeichnungen mit diversen Jazzpreisen und zahlreiche Engagements mit Solisten aus Berlin, Köln, München, Stuttgart, usw. belegen die große Klasse und Vielfalt dieses Jazztrios.

Mit Klaus Graf als Solist werden sie speziell arrangierte Stücke des großartigen Komponisten Duke Ellington präsentieren.

Klaus Graf (sax), Andreas Feith (p), Max Leiß (b), Julian Fau (dr)

16.11.18
Jazzabella // Tipp

Jazzabellas Klänge sind mal funky und frisch, mal ernst und getragen, mal klassisch, mal modern. Ebenso ausgebildet im Arrangieren und Komponieren, stammen die Arrangements des rein weiblichen Bläserensembles größtenteils aus eigener Feder.

Jazzabella: das sind Hannah Maradei Gonzalez an der Trompete, Gesa Marie Schulze am Altsaxophon, Karoline Vogt an der Posaune sowie Ricarda Hagemann am Baritonsaxophon.

Die vier sympathischen Musikerinnen aus Mannheim sind nicht nur professionell ausgebildet, sondern auch erfahrene Performer in verschiedenen musikalischen Bereichen. Jazzabella sind vielseitig aufgestellt und sowohl als Hornsection bei bestehenden Bands bei ihren Live-Shows (z.B. Zio & Royal Collective) im Einsatz, als auch in reiner Quartett-Besetzung unterwegs.

Das Damen-Quartett hat ein vielseitiges Programm aus den Bereichen Jazz, Pop und Latin zusammengestellt, das sich sowohl als musikalische Untermalung eignet und auch als Show-Act im konzertanten Stil präsentiert wird. Durch die tragbaren und akustischen Instrumente hat das Bläserquartett auch die Möglichkeit, als "Walking Act" direkt und mitten im Publikum zu performen.

Jazzabella verspricht in jedem Fall ein ganz persönliches Bühnenprogramm, mit Eigenkompositionen, Lieblingssongs und intimen Einsichten in ihr künstlerisches Schaffen. Ganz echt und hautnah.

Hannah Maradei Gonzalez (tp), Gesa Marie Schulze (as), Karoline Vogt (tb), Ricarda Hagemann (bari)

23.11.18
Session mit Thema: Strasbourg // Session

Zahlreiche europäische Einrichtungen haben ihren Sitz in Straßburg und daher versteht diese Stadt sich gerne als „Hauptstadt Europas“. Im Jahre 12 v. Chr. von den Römern gegründet («Burg der Straßen»), hatte die Stadt seit jeher in Europa eine strategisch günstige Position. Am Schnittpunkt von Nord-Süd- und Ost-West-Achsen profitierte sie vom Handel und förderte die Verbreitung von Ideen. Im 11. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Münsters begonnen - einem Bauvorhaben, das zweieinhalb Jahrhunderte in Anspruch nehmen und die Stadt zu einer der bedeutendsten Städte am Rhein und in Europa werden lassen sollte. Ohne Kultur, vor allem ohne Musik wäre diese Entwicklung sicherlich nicht ganz so geschmeidig verlaufen. Die Jazzmusik hat selbstverständlich auch hier eine große Anhängerschaft. Aktuell findet jährlich das „Jazzor -festival de Jazz de Strasbourg“ statt. Um die 40 Konzerte, darunter eine Reihe deutsch-französischer Kooperationen, werden den Musikliebhabern präsentiert.
Die heutige Session knüpft an diese musikalischen Kooperationen an und lässt den Jazzkeller des Birdland59 zur Pilgerstätte für Freunde der Improvisation werden.

Steffen Dix (tp, flh), Erwin Siffer (p), Johannes Schädlich (b), Thomas Laedlein-Greilsammer (dr) und Sessionmusiker

30.11.18
David Helbock´s Random/Control

"Pianoplayer´s Hits" - CD Relaese Konzert

Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker: David Helbock beschränkt sich weitgehend auf solche mit Tasten. Vogelwild die beiden unter anderem am Salzburger Mozarteum ausgebildeten Bläser. Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, von Trompete über Bassflügelhorn bis zu hin zu Alphorn und Tuba. Andreas Broger spielt die Holzblasinstrumente: Saxophone, Klarinetten, Flöte.

Für die aktuelle CD, die im Herbst 2018 beim renommierten Label ACT Music erscheint, hat sich David Helbock bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und immer deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von Watermelon Man (Herbie Hancock) oder Bolivia (Cedar Walton) aber auch ruhige, die Seele ansprechende Stücke wie My Song (Keith Jarrett) und viele andere.

Über die Jahre hat sich ein ganz eigenständiger Bandsound entwickelt und egal was David Helbock als Ausgangsmaterial wählt - ob wie in der Vergangenheit österreichische Volksmusik oder auch viele Eigenkompositionen (David Helbock hatte 2009 ein großes Kompositionsprojekt, wo er für ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat) und jetzt eben diese „Pianoplayer´s Hits“ -

Die Band klingt immer wie Random/Control - eine Achterbahnfahrt der Gefühle - Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge oder wie Roland Spiegel vom Bayerischen Rundfunk schon vor vielen Jahren treffend formulierte:
"Ich halte diesen Musiker mit dem Strickkäppi für einen der besonders aufregenden des jungen Jazz aus Europa. Wenn David Helbock spielt, erlebt man Neues. Und es ist nie verkopfte Musik – sondern eine, die den Kopf und den Körper mitreißt.“

Hier noch das Instrumentarium, das zur Anwendung kommt:

David Helbock - Piano, Inside Piano, Electronics, Toypiano, Melodika, Percussion
Johannes Bär - Trumpet, Piccolotrumpet, Flügelhorn, Sousaphone, Tuba, Alphorn, Beatbox, Didgeridoo, Electronics, Percussion
Andreas Broger - Sopransax, Tenorsax, Clarinet, Bassclarinet, Flute, Recorder, Flügelhorn, Percussion

„Ein Geschichtenerzähler am Klavier.“
- 3sat Kulturzeit (DE, AT, CH)

„Einfach unbeschreiblich."
- Jazz thing (DE)

"Virtuoser Trio Jazz, der Humor besitzt."
- Audio (DE)

David Helbock (p), Johannes Bär (brass), Andreas Broger (woodwinds)

Dezember 2018
07.12.18
Benefizkonzert: Oldtime Swing // Benefiz

Klaus Bader gibt mit seiner Swing-Band "Oldtime Jazz Quartett" ein Konzert zugunsten der Bürgerstiftung Ettlingen.

Der 1941 in Pforzheim geborene Klaus Bader gehört seit vielen Jahren zu den führenden Saxofonisten des Swing-Stils nicht nur in Deutschland. Mit seinem warmen Ton und der logisch aufgebauten Phrasierung ist er ein wahrer Meister der Ballade...“

Ebenso hat sich Klaus Bader einen Namen als Jazz-Experte gemacht und so moderierte er von 1986 bis 1994 beim damaligen SWF-Rundfunk die Sendung "Oldtime". Seine Musik pflegte er auch in der "All Star Specht Groove" mit dem ausgezeichneten Pianisten Hans-Jürgen "Specht" Bock. Aus dieser Formation heraus enstand dann Anfang der 90er Jahre das heutige "Oldtime Quartett".

Die Bürgerstifftung, für die er heute spielt, fördert gemeinnütziges Engagement in Kultur, Bildung, Jugend, Senioren, Soziales. Dazu zählen beispielsweise Zuwendungen an die Ettlinger Seniorenheime, für Schul- und Hausaufgaben-Betreuung, für den Schüler-Bandcontest und vieles mehr.

Klaus Bader (sax), Patrick Tompert (p), Andy Streit (b), Werner Braun (dr)

14.12.18
Christoph Mudrich Trio feat. Anette von Eichel // Highlight

"BLUE X-MAS" ….. unter diesem Label präsentiert der Saarbrücker Pianist und Arrangeur Christoph Mudrich gemeinsam mit dem Würzburger Bassisten Rudi Engel und dem Heidelberger Schlagzeuger Dirik Schilgen ein weiter entwickeltes Programm rund um das Thema "Swinging Christmas". Dieses seit vielen Jahren eingespielte Team ist ein Garant für eine echte Alternative zum üblichen saisonalen Weihnachts-Einerlei.

Gesangliche Verstärkung erhält das Trio mit der Kölner Vokalistin und Jazzprofessorin ANETTE VON EICHEL. Alt-Bewährtes erstrahlt in neuem Glanz, dazu einige bislang ungeöffnete Weihnachtsgeschenke der swingenden Art – das verspricht ein Abend für Jazz- und Weihnachtsfans gleichermaßen zu werden.

Die erste musikalische Begegnung mit Anette von Eichel fand bereits 2006 statt. Ihre musikalische Ausbildung absolvierte sie mit Auszeichnung am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Ursprünglich als Solistin für das Programm „BLUE X-MAS“ eingeladen, entwickelte sich eine Zusammenarbeit auch über die Viererkonstellation hinaus. So arbeiten die Sängerin und der Pianist auch bei Workshops zusammen, traten als Duo auf oder luden sich für einen Festivalauftritt des Quartetts die in New York lebende Jazzgeigerin Carolin Pook ein. Aktuell befindet sich unter dem Titel WENN ICH MIR WAS WÜNSCHEN DÜRFTE ein Programm mit der Musik von Friedrich Hollaender in Vorbereitung.

Anette von Eichel ist "eine außergewöhnliche Sängerin..." (Jazzthing, 10/2012) und zählt seit einigen Jahren zu den herausragenden Stimmen in deutschen Jazz-Gefilden.

Christoph Mudrich (p), Anette von Eichel (voc), Rudi Engel (b), Dirik Schilgen (dr)