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Dezember 2018
14.12.18
Christoph Mudrich Trio feat. Anette von Eichel // Highlight

"BLUE X-MAS" ….. unter diesem Label präsentiert der Saarbrücker Pianist und Arrangeur Christoph Mudrich gemeinsam mit dem Würzburger Bassisten Rudi Engel und dem Heidelberger Schlagzeuger Dirik Schilgen ein weiter entwickeltes Programm rund um das Thema "Swinging Christmas". Dieses seit vielen Jahren eingespielte Team ist ein Garant für eine echte Alternative zum üblichen saisonalen Weihnachts-Einerlei.

Gesangliche Verstärkung erhält das Trio mit der Kölner Vokalistin und Jazzprofessorin ANETTE VON EICHEL. Alt-Bewährtes erstrahlt in neuem Glanz, dazu einige bislang ungeöffnete Weihnachtsgeschenke der swingenden Art – das verspricht ein Abend für Jazz- und Weihnachtsfans gleichermaßen zu werden.

Die erste musikalische Begegnung mit Anette von Eichel fand bereits 2006 statt. Ihre musikalische Ausbildung absolvierte sie mit Auszeichnung am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Ursprünglich als Solistin für das Programm „BLUE X-MAS“ eingeladen, entwickelte sich eine Zusammenarbeit auch über die Viererkonstellation hinaus. So arbeiten die Sängerin und der Pianist auch bei Workshops zusammen, traten als Duo auf oder luden sich für einen Festivalauftritt des Quartetts die in New York lebende Jazzgeigerin Carolin Pook ein. Aktuell befindet sich unter dem Titel WENN ICH MIR WAS WÜNSCHEN DÜRFTE ein Programm mit der Musik von Friedrich Hollaender in Vorbereitung.

Anette von Eichel ist "eine außergewöhnliche Sängerin..." (Jazzthing, 10/2012) und zählt seit einigen Jahren zu den herausragenden Stimmen in deutschen Jazz-Gefilden.

Christoph Mudrich (p), Anette von Eichel (voc), Rudi Engel (b), Dirik Schilgen (dr)

Januar 2019
18.01.19
Jazz à la flute

"Jazz à la flute" lässt mit "Mrs Bo's cookbook" den warmen Sound der 50er bis 70er Jahre wieder aufleben und nutzt die große Bandbreite kreativer Einflüsse der Bandmitglieder, um ebenso aktuelle Musik intensiv einfließen zu lassen.

Die eher seltene Kombination aus Querflöte, Hammondorgel, Gitarre und Schlagzeug wurde zuletzt vor einigen Jahrzehnten von Flötisten wie Hubert Laws oder Herbie Mann hörbar gemacht. Die Band mit Lorenzo Petrocca an der Gitarre, Thomas Bauser an der Hammond Orgel und Lars Binder am Schlagzeug bildet das perfekte „Klang- und Grooveteam“ um die Flötistin Isabelle Bodenseh und beschert dem eher jazzuntypischen Instrument nicht nur neue spannende Möglichkeiten der Entfaltung, sondern rückt es auch wieder gekonnt und virtuos ins verdiente Licht der Jazzszene.

Die Flötistin Isabell Bodenseh begann ein klassisches Studium an der Musikhochschule in Frankfurt - zunächst Orchestermusik, was sie jedoch nicht ausfüllte, und hatte danach Jazz- und Improvisationsunterricht bei Prof. Michael Sagmeister. Die Teilnahme an zahlreichen Ensembles, u.a. dem Salonorchester Saitensprünge, sowie diversen Jazzbands, weckten ihr Interesse, immer weiter in Richtung Jazz zu gehen.

Wertvolle Impulse erhielt sie durch die Teilnahme an vielen Workshops und durch zusätzlichen Unterricht in z.B. Jazzpiano, Jazzflöte und Arrangement bei Prof. Karl Berger und Prof. Christoph Spendel. Ein 6-monatiges Jazzflötestudium im Jahr 1998 in Los Angeles, USA, bei James Newton und ein anschließendes einjähriges DAAD Stipendium zum Studium afrocubanischer Musik in Havanna, Cuba, waren Höhepunkte ihrer musikalischen Ausbildung. Seit 2002 ist sie Dozentin für Jazzflöte und Bandleitung an der Musikhochschule in Frankfurt am Main.

Präsentiert werden neben vielen eigenen Kompositionen voll von Energie, Geschichten und Emotionen auch Swing-, Straight Ahead Jazz-, Latin-, Funk- und Bluesstücke.

In "Django" oder „Eight bars of beauty“ gibt es durch die Querflöte geradezu klassische, sphärische und elegische Passagen, die einen sehr kammermusikalischen und dynamischen Klang entstehen lassen. Die überblasene, kraftvolle Querflöte in der Tradition von Kirk Rahsaan und Ian Anderson bringt als Kontrast hierzu in Stücken wie „POW, BOOM & BAM „oder „Just for fun(ky)“ sehr viel Energie, Blues, Groove und Power, was den Charakter des Spiels der energiegeladenen Halbfranzösin Isabelle Bodenseh noch unterstreicht.

Ein hochprozentiges und exquisites Ensemble, das vor allem besonders leckere und genussvolle "Rezepte" präsentieren möchte. Bon appétit!

Isabelle Bodenseh (fl), Lorenzo Petrocca (git), Thomas Bauser (hammond-org), Lars Binder (dr)

25.01.19
Session mit Thema: Stuttgart // Session

Die „Jazzopen Stuttgart“ und die „Stuttgarter Jazztage“ gehören zu den bekanntesten Jazzveranstaltungen in Baden-Württemberg. Namhafte Größen, geniale Geheimtipps und hochbegabter Nachwuchs, u.a. ausgebildet von der Musikhochschule Stuttgart, begeistern hier das Publikum. Lokale Jazz-Initiativen widmen sich den ausübenden Musikern, der Pflege der verschiedenen Stile und der Mobilisierung der enthusiastischen Zuhörerschaft.
In zahlreichen Veranstaltungsorten, wie dem „Bix Jazz Club“ oder der „Traditional Jazz Hall“ kann man in die unterschiedlichsten Klangsphären abtauchen. Das Birdland59 versteht sich heute als erweiterte Außenstelle und Steffen Dix wird mit seinen Kollegen auch die Stuttgarter Jazzszene willkommen heißen.

Steffen Dix (tp, flh), Eva Leticia (voc), Clara Vetter (p), Franz Blumenthal (b), David Giesel (dr) und Sessionmusiker

Februar 2019
01.02.19
Nicole Johänntgen's "Henry" // Highlight

«Henry» groovt und rumpelt, pustet und schmettert - vom New Orleans Jazz inspiriert. Seit 22 Jahren steht die in Zürich lebende Saxophonistin Nicole Johänntgen auf der Bühne und spielt den Jazz mit Herzblut. Erst kürzlich verbrachte sie ein halbes Jahr in New York. Dort komponierte sie Musikstücke, die sie in New Orleans in der Besetzung Tuba, Posaune, Schlagzeug und Saxophon aufgenommen hat. Sieben neue Kompositionen, die frisch und lebendig wirken. Der fulminante und legendäre «Second Line» - Schlagzeug-Groove von New Orleans trifft auf die pumpende Tuba, die den Bassbereich bedient und den harmonischen Boden legt für feurige Improvisationen zwischen Posaune und Saxophon.

Nicole Johänntgen (*1981) stammt aus dem Saarland und lebt seit 13 Jahren in Zürich, wo sie das Atelier-Stipendium der Stadt gewann und 2016 ein halbes Jahr in New York verbrachte. Dort startete sie das „Henry“-Projekt als Hommage an ihren Vater Heinrich, der sie zu ihren Schulzeiten frühmorgens mit der Posaune zu wecken pflegte. Zum Zusammenspiel mit der Tuba inspirierte sie der amerikanische Saxophonist Arthur Blythe, der in den Neunzigerjahren mit Tuba, Conga und Cello auf sich aufmerksam machte.

Presseurteil:
„ ‚Henry‘ (...) zeigt, dass (...) Tradition und Innovation jederzeit in einen lebhaften Dialog treten können. Diese Musik (...) macht ganz einfach glücklich.“
NZZ am Sonntag

Nicole Johänntgen (sax), Maurus Twerenbold (tb), Jörgen Welander (tba), Clemens Kuratle (dr)

08.02.19
Shaunette Hildabrand Trio // Tipp

High Times, Hard Times - Höhen und Tiefen der Jazzsängerin Anita O’Day (18.10.1919 - 23.11.2006)

Anita O’Day begann ihre Karriere als jugendliche Sängerin: die Zuhörer warfen ihr Münzen auf die Tanzfläche. Trotz unzähliger Höhen und Tiefen - privat und beruflich - wurde sie zu einer der besten Jazzsängerinnen der Welt.

Die US-Amerikanische Sängerin Shaunette Hildabrand nimmt den 100. Geburtstag dieser Jazz-Legende zum Anlass, sie zusammen mit ihren hervorragenden Mitmusikern Rolf Marx (Gitarre) und Henning Gailing (Kontrabass) zu würdigen.

Shaunette Hildabrand schloss 1985 ihr Studium an der Midwestern State Universität, Texas, mit Magna cum laude ab und setzte ihr Gesangsstudium in New York bis zu ihrem Umzug nach Europa 1991 fort. Sie ist als Jazz Sängerin wie auch als klassische Interpretin unterwegs, hat sich aber vor allem in der europäischen Jazz Szene einen Namen gemacht. In ihrer Karriere hat sie mit Musikern wie Franz Jackson, Truck Parham, Scott Hamilton, Harry Allen, Eddie Locke and Hazy Osterwald auf größeren Jazz-Festivals in Europa zusammengespielt. Aktuelle Projekte sind das Frank Roberscheuten Hiptett und das Echoes of Swing Orchestra.

Shaunette hat sich sehr intensiv mit Billie Holiday und ihrer ganzen Art zu singen beschäftigt. Sie gibt Meisterklassen und Workshops für Jazz und für klassische Musik in Europa und den Vereinigten Staaten.

Shaunette Hildabrand (voc), Rolf Marx (g), Henning Gailing (b)

15.02.19
Session mit Thema: Rio de Janeiro // Session

Wer in Rio de Janeiro Jazz hören möchte, wird von unzähligen Clubs, aber auch außergewöhnlichen Veranstaltungsorten willkommen geheißen. Ipanema ist dabei nicht nur der Bossa Nova Evergreen von Antonio Carlos Jobim, sondern auch der Name eines Stadtteiles und eines berühmten Strandes von Rio de Janeiro. In der Vincius Bar vor Ort können Jazzliebhaber ihre Seele baumeln lassen.
Heute muss man dafür aber nicht so weit reisen. Steffen Dix hat ein charmantes Programm zusammengestellt, zu dem sich Musiker spontan gesellen dürfen. Natürlich gibt es auch Bossa Nova zu genießen.

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

22.02.19
The CHAMÄLEON Project // Highlight

Peter Lehel / Thomas Siffling
The CHAMÄLEON Project - Colors of Jazz

Der besonders vielseitige Saxophonist und Komponist Peter Lehel und der überaus eloquente Trompeter Thomas Siffling haben vieles gemeinsam:

Beide sind gebürtige Karlsruher.
Beide erhielten den Jazzpreis Baden-Württemberg.
Beide sind auch als Labelinhaber / Kuratoren von Jazzkonzerten überaus aktive Säulen der Jazzszene.
Beide sind mit ihren jeweils eigenen Projekten wie dem Peter Lehel Quartet, Finefones Saxophone Quartet, Pipes & Phones bzw. Thomas Sifflings FLOW, Groove Quartet uva. weltweit unterwegs.

Peter Lehel ist auch als Pädagoge sehr vielseitig tätig. Er unterrichtet an der
Hochschule für Musik Karlsruhe und an der Musikschule Ettlingen, er ist künstlerischer Leiter der Jazz Juniors Baden-Württemberg, vermittelt hier den Jazz den talentiertesten Jazzteenagern im Ländle und widmet sich mit dem Projekt Jazz für Kinder seit vielen Jahren auch den jüngsten Jazzbegeisterten.
Thomas Siffling ist Initiator und künstlerischer Leiter des neuen Jazzclubs Ella & Louis in Mannheim.

Gemeinsam auf der Bühne stehen die beiden seit einigen Jahren mit dem Jazz Ensemble Baden-Württemberg, das in jeweils wechselnden Besetzungen unterschiedliche Programme präsentiert. Zuletzt mit dem überaus beeindruckenden Projekt DOORS without WORDS, mit der Musik dieser berühmten und wichtigen Rockband der 1960er Jahre.

Mit dem CHAMÄLEON Project werden nun neue Wege bestritten. Zum einen ist die Besetzung mit trumpet / saxes / guitar / tuba / percussion vielversprechend und zum anderen stehen Klangfarben, Klangflächen in neuen Kombinationen im Mittelpunkt.

Man darf gespannt sein, was sich die beiden versierten Bläser einfallen lassen.

Peter Lehel (sax, bcl), Thomas Siffling (tp, flh), Frederic Andrej (tba), Martin Lejeune (g), Markus Faller (perc)

März 2019
01.03.19
4 4 Jazz

4 4 Jazz - 4 4 Fun
Vier Ausnahmemusiker, hocherfahren und sattelfest in allen denkbaren musikalischen Situationen, haben sich hier
zusammengefunden, um dem geneigten Zuhörer das zu geben, was er sucht und schätzt: Wohlgefühl, Groove, bekannte Lieder, angenehme Lautstärke - höchste Improvisationskunst und unbedingte Hingabe an die Musik.

Kurz gesagt: Das ECHTE, was ja in unseren Zeiten der digitalen Gleichschaltung gerne mal als "obsolet" in den Hintergrund verbannt wird. Als ob denn wahre Lebendigkeit, Spontaneität und beseeltes Miteinander - eben die wesentlichen Eigenschaften der Jazzmusik - jemals durch Virtualität ersetzt werden könnten.
Es geht vom Soul Jazz über gelegentliche Rock- und Blues-Classics zu brasilianischen Bossa Novas und natürlich zu einigem aus dem "Great American Songbook", den großen Jazz-Standards also.

Es geht um Interpretationen im guten alten Sinn des Wortes, das allgemein bekannte Lied wird bei jedem Konzert quasi wieder „neu“ erschaffen. Keine Version gleicht der anderen, alles spielt sich ab auf höchstem künstlerisch-instrumentalem Niveau, hat aber auch ebenso angenehmst unterhaltenden Charakter.
Der singende Gitarrist Tobias Langguth, geboren 1957, ist seit 1979 als Berufsmusiker tätig. Einige Semester an den Musikhochschulen Hamburg und Köln, sowie Studienaufenthalte in Rio de Janeiro und New Orleans runden sein profundes musikalisches Wissen und Handwerk ab. Während er sich Ende der Siebziger ganz in der Tradition des Bebop und Modern Jazz entwickelte, wandte er sich im Laufe der Achziger Jahre immer stärker der brasilianischen Musik zu, um dann zu seinen ganz alten Wurzeln des Blues und der Rockmusik der 60er Jahre zurückzufinden. Er bringt als Frontmann der Gruppe sein gesamtes, konkurrenzlos breites musikalisches Spektrum und Können ein.

Thomas Heidepriem war ab 1992 für ca. 25 jahre Bassist der Frankfurt Radio Big Band, wo er mit den meisten "Global-Playern" der Jazzszene musizierte. Davor, ab ca.1976, war er in zahlreichen Bands in Deutschland und der Schweiz tätig. Zusammenarbeit mit: (Auswahl) Christof Lauer, Albert Mangelsdorff, Maria João, Franco Ambrosetti, Joachim Kühn, Toots Thielemans, Michael u. Randy Brecker, Branford Marsalis, Robben Ford, Kurt Rosenwinkel, Eliane Elias, John Scofield, Bill Frisell, Jean Luc Ponty, Billy Cobham, George Grunz, Jack Bruce, Ed Motta, Mike Stern u.v.m. 1986 erhielt er bereits den Jazzpreis Baden-Würtemberg. Seine CD „Brooklyn Shuffle“ mit Terry Lyne Carrington, Jim Beard u Tony Lakatos fand 1994 große Beachtung. Momentan spielt er im Tony Lakatos Quintett und im Michael Sagmeister Trio. Als Kontrabassist und Bassgitarrist ist er gleichermaßen virtuos, checkt blitzschnell musikalische Strukturen und navigiert so die ganze Band entspannt und mühelos.

Pianist Kuno Schmid, aus Stuttgart stammend, hat mit allen gearbeitet, die Rang und Namen haben, hier nur ein kleiner Ausschnitt: Stanley Clarke, Eugen Cicero, Billy Cobham, Robben Ford, Frank Gambale, Wolfgang Haffner, Bireli Lagrene, Tony Lakatos, Horst Jankowski, SWR Big Band, Toots Thielemans, Caterina Valente, Joe Zawinul. In den 90er Jahren war er Hauskomponist und Arrangeur beim berühmten deutschen Schallplattenlabel „Intercord“. Seit vielen Jahren ist er auch zeitweise in den USA, vor allem in der Los Angeles Musik- und Studioszene gefragt und vielbeschäftigt. Die Liste seiner erfolgreichen LP- und CD-Produktionen ist lang. Sowohl auf dem Konzertflügel wie auf den Synthesizern ist er zu Hause, und zaubert alles hervor, von dezenten Begleitungen über spektakuläre Sounds bis zu mega-brillanten Solos.

Der Ettlinger Drummer Stefan Günther-Martens ist der „Youngster“ in der Band. Bekannt durch sein Mitwirken im Gothik-Ensemble ASP, NDW-Combo „Knutschfleck“, aber auch seinem eigenen vorzüglichen Jazzquartett SNEM, ist er ein mit allen stilistischen Wassern gewaschener Allrounder, der durch sein luftig-sensibles, immer genau den musikalischen Moment erfassendes Spiel 4 4 Jazz allzeit den richtigen Groove liefert.


Tobias Langguth (g), Kuno Schmid (p), Thomas Heidepriem (b), Stefan Günther-Martens (dr)

08.03.19
Classic Affairs

Eine Affäre der besonderen Art zwischen Jazz und Klassik: wie klingt ein Jazzsong in klassischer Bearbeitung und wie ein klassisches Stück in Jazz-Manier? Behutsam und respektvoll ist der Umgang mit den Originalen in diesem hochkarätig besetzten Ensemble. Nicht das übliche Jazz-Trio-Konzept, sondern Trialog und Interaktion der Instrumente ist die Basis für die Entfaltung von Spontanität und Kreativität. Wolfgang Amadeus Mozart und Fréderic Chopin treffen auf George Gershwin und Cole Porter.

Christof Sänger – über seine aktuelle CD „Willow Weep“ (nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik) schrieb die FAZ: „Diese Musik fängt einen mit dem ersten Ton ein und lässt nicht mehr los. Perlende Läufe, Anschlagskultur, Klavierkunst auf dem höchsten Niveau. die fließende Vereinigung vom Charakter eines Nachtclub-Entertainments nach Art von Fats Waller mit der konzertanten Geste der großen E-Klassiker – nein, so spielt heute sonst niemand anderes Klavier“. Zahlreiche Tourneen, unter anderem mit dem Ernie Watts Quartett, mit Legende Sheila Jordan und mit der Barrelhouse Jazzband; Festivalauftritte weltweit.

Tobias Schirmer, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Würzburg, studierte sowohl klassisches Schlagwerk als auch Jazz-Drums und arbeitet als Profi u.a. zusammen mit Ernie Watts.

Die Presse meint zu "Classic Affairs":
„Klassik und Jazz in einer begeisternden Liaison – Standing Ovation für Classic Affairs….“

Christof Sänger (p), Lindy Huppertsberg (b), Tobias Schirmer (dr)

15.03.19
Regina Fischer 4tett

Vier vielbeschäftigte MusikerInnen aus Karlsruhe gönnen sich den Luxus, ihre musikalischen Vorlieben in diesem Projekt auszuleben. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, selten gespielte Stücke aus dem Jazzrepertoire mit Leben zu füllen. Im Spannungsfeld ihrer unterschiedlichen musikalischen Prägungen entsteht ein unverkennbares Repertoire zwischen Bebop, modalem und Folk-Jazz, sowie aktuellen Entwicklungen.

Die Bandleaderin Regina Fischer studierte an der Frankfurter Musikwerkstatt Jazz- und Popularmusik und schloss das Studium als staatl. geprüfte Saxophonistin und Instrumentalpädagogin 2008 erfolgreich ab. Sie sagt von sich selbst: "In all den Jahren durfte ich in so vielen tollen Projekten spielen, spannende Menschen kennen lernen und viele Orte entdecken, an die es mich ohne die Musik nie verschlagen hätte." Herausragende Projekte sind z.B. die BigBand "Karlsruhe Jazz Orchester" und ihr literarisches Musik-Kabarett "dulabi".

Ihre "Side-Men" sind bekannte Karlsruher Jazz-Größen: Frank Hennrich an der Gitarre, Robin Mock am E-Bass und der Schlagzeuger Jonathan Zacharias, der auch im Reich der Weltmusik mit eigenen Projekten "unterwegs" ist.

Das Motto ihrer Musik ist: im Zweifelsfall lieber schön als kompliziert!

Regina Fischer (as, fl), Frank Hennrich (g). Robin Mock (e-bs), Jonathan Zacharias (dr)

22.03.19
Session mit Thema: Kansas City // Session

Der Kansas-City-Jazz entstand Mitte der 20er, 30er Jahre und ist eine Stilrichtung, die sich auch Stomp nennt. Sehr rhythmisch und am Blues angelehnt, prägen den Stomp oft wiederholte Akkordfolgen und markante Bläserriffs. Später übernahmen der Swing und der Bepop Einflüsse dieser Stilrichtung. Die Besetzung umfasste 8 bis 10 Personen oder wurde häufig auch orchestral ausgeführt. Die Musik drückte das Stadtleben, die Industrialisierung, Tanzmusik, Partymusik und persönliches Vergnügen aus. Heute bringt Steffen Dix mit seiner Rhythmusgruppe den Jazz-Club Ettlingen zum stompen. Man darf sich auf tolle Musiker und spannende Improvisationen freuen.

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

29.03.19
Huub Dutch Duo // Tipp

"Jetzt kübelt's!"

Wer allen Ernstes 'Wäscheleinophon' spielt, ist entweder an traditionellen Instrumenten gescheitert oder so musikalisch begabt, dass er ein eigenes Instrument erfinden kann. Huub Dutch ist definitiv Letzteres. Er braucht nur an seiner Wäscheleine zu zupfen, mit den an einen Schuh geschnürten Maracas zu rasseln und mit seiner 'verbrauchten' Stimme, wie sie so typisch für Sänger wie Ray Charles ist, zu singen und schon fügt sich alles zu Musik zusammen.

Am Piano begleitet Herr Oettinger: Pianist, Komponist, Textdichter, Sänger und Bühnen-Stoiker. Mit musikalischer Poetik und lässigem Witz präsentieren sie ihre charmanten Chansons, mal fetzig, mal romantisch, schörkellos, intelligent und humorvoll.

"Kleine Besetzung, große Show!"
(meier magazin, 08, 2010).

Künstlerischer Lebenslauf Hubert Weijers und Chris Oettinger

Huub Dutch
(Hubert Weijers): Gesang, Trompete, Percussion und "Wäscheleinofon" (Kübelbass). Der Jazz-Entertainer Huub Dutch studierte Jazz-Trompete am Konservatorium in Den Haag und Amsterdam. Danach Mitglied in verschiedenen erfolgreichen Formationen der holländischen Musikszene. Seit 2001, nach seinem Umzug nach Heidelberg im Jahr 1998, Frotmann des Huub Dutch Duos. Entwickelte im Jahr 1999 das "Wäscheleinophon". Eine Variation des Teekistenbasses bzw. des Washtubbass.

Chris Oettinger
Pianist, Sänger, Songwriter und Komponist. Klavierausbildung u.a. als Privatschüler bei Prof. Dora Metzger (Musikhochschule Stuttgart) von 1987 - 1992. Seit 1990 Tätigkeit als Pianist im Unterhaltungsbereich (Solo, Duo, Bands) sowie als Begleiter verschiedener Solo-Künstler (z.B. im Bereich Kabarettchanson, Jazz, Blues, Chanson usw.). Seit 2001 Pianist, Komponist, Texter und Manager des Huub Dutch Duos.

Huub Dutch Duo
Das Huub Dutch Duo ist seit über 17 Jahren erfolgreich im Unterhaltungsgeschäft sowie auf Kleinkust- und Kulturbühnen tätig.

Huub Weijers (tp, voc, Kübel-bs), Chris Oettinger (e-piano; voc)