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Mai 2019
03.05.19
Nice Brazil: Project JaZZ Popular Brasileiro // Highlight

Die brasilianische Musik ist von großer Vielfalt geprägt und gilt von jeher als besonders offen für äußere Einflüsse. Charakteristisch ist die Verbindung traditioneller und moderner Elemente.

Die Präsentierung des neuen Musikprojektes mit eigenen und anderen Kompositionen beabsichtigt die Verbreitung brasilianischen Jazz' - eine jazzige Mischung brasilianischer Rhythmen.

Dieses nationale und internationale Musikprojekt verbindet die musikalische jazzige europäische Kultur mit der brasilianischen Musik - ihre Rhythmen, Ausdruck und Style und zeigt die internationale Bedeutung des brasilianischen Jazz'.

Zu Feier des 60-Jährigen Bossa-Nova hat die Sängerin Nice Brazil eine ganz spezielle Bandbesetzung zusammen gestellt:

Nice Brazil (voice) BR/D - in Sao Paulo-Brasilien geboren, ihre Leidenschaft ist die brasilianische Musik. Sie interpretiert, komponiert und produziert Brazil Jazz erfolgreich seit vielen Jahren in Deutschland. Festivals: u.a. Festival da Jazz - St. Moritz-CH, Internationale Stuttgarter Jazztage, Jazzfestival VSSwingt (das Jazzfestival im Südwesten), Tollwood Festival München, Festival Viva Afro Brasil - Tübingen, Burghausen Jazzwoche, Jazz & Joy Jazzfestival Worms, Jazz im Hof, Wiesbaden.

Joel Locher (bass) CH/D - Tourneen nach Japan, New Zealand, Norwegen, Korea, Australien, Sardinien, Dänemark,Tschechien, Mallorca, Ungarn, Afrika, Mosambique, Frankreich, England, Polen, Italien, Finnland, Griechenland, Belgium, Schweiz usw.

Ricardo Fiuza (piano) D/USA/SK - geboren in Belo Horizonte, Brasilien. Pianist und Keyboarder Ricardo Fiuza ist einer der gefragtesten Studiomusiker und Produzenten seiner Heimatstadt Belo Horizonte, einer der bewegtesten Kulturzentren Brasiliens. Seit über 10 Jahren pendelt Ricardo zwischen Brasilien und den U.S.A., studierte im Musicians Institute in Los Angeles bei Scott Kinsley und in New York mit dem Miles Davis Keyboarder Adam Holzman. Konzerte und Tourneen in Brasilien mit namhaften Musikern wie Milton Nascimento, Flavio Henrique, Wagner Tiso, Tim Maia, Ed Mota, Liminha, Juarez Moreira, Flavio Henrique,Chico Amaral, Cleber Alves, bis hin zu Toninho Horta. Festivals und Tourneen in den U.S.A. und Brasilien mit der Pop Rock Sängerin Fernanda Abreu bei der er seit 10 Jahren die musikalische Direktion innehat.

Fernando Paiva (drums) BR/A, im Alter von 17 Jahren begann Fernando professionell zu spielen. Er war noch sehr jung, als er zu komponieren und zu arrangieren begann. Fernando kann jedes Schlaginstrument spielen, und diese einzigartige Herangehensweise an Schlagzeug und Musik hat ihn zu einem der führenden brasilianischen Schlagzeuger der Wirklichkeit gemacht.
Er arbeitete im Studio und lebte mit großen Namen aus der internationalen Musikszene wie Joe Zawinul Syndicate, Lionel Richie, Joe Anderson, Raul de Souza, Hermeto Pacoal, Alegre Correa und dem Vienna Art Orchestra, um nur einige zu nennen.

Eine Zusammenarbeit des hohen musikalischen Niveaus: Bossa-Nova & Brazil Jazz vom Feinsten. Ein Genuss für Bossa-Nova- und Jazz-Liebhaber gleichermaßen.

Producer und Projektleiterin: Nice Brazil
Mehr infos: www.nice-brazil.com
Musikprojekt gefördert von: Jazzverband Baden-Württemberg

Nice Brazil (voc), Ricardo Fiuza (p), Joel Locher (b), Fernando Paiva (dr)

17.05.19
Klaus Baders "Oldtime Jazz Quartett" // Tipp

Der Pianist und Saxophonist Klaus Bader ist seit den 50er Jahren eine bekannte Größe der deutschen Jazzszene. Er moderierte acht Jahre lang die Sendung „Oldtime“ des Südwestfunks. Die vielen wunderschönen Swing-Kompositionen der 20er und 30er Jahre, die er hier vorstellte, wollten endlich wieder gespielt werden, und so rief er kurzerhand das „Oldtime Jazz Quartett“ ins Leben. Als Saxophonist wurde Klaus Bader von der begeisterten Fachpresse einmal als „der schwäbische Coleman Hawkins“ bezeichnet, und nach diesem großen Vorbild hat er seinen äußerst charaktervollen, eleganten und gediegenen Sound kultiviert. Er ist ein Meister der swingenden Jazzimprovisation und außerdem der „Leader“ dieses kleinen Ensembles, bei dem jeder einzelne Musiker ein herausragender, individueller Solist ist.

Holger Götz - am Piano - wandte sich nach einer klassischen Ausbildung schon als Schüler dem Jazz zu. Sein Repertoire reicht von Ragtime über Boogie, New Orleans und Swing bis Latin. Durch seinen virtuosen Stil und seine Vielseitigkeit spielt er in verschiedenen bekannten Stuttgarter Bands.

Nach (trotz) klassischer Grundausbildung auf Violoncello und Kontrabass und Mitwirkung in mehreren klassischen Orchestern ist Andreas Streit Mitte der Achziger Jahre zum Jazz gekommen. Größtenteils autodidaktisch erarbeitete er sich sein Profil als „einer der swingendsten Bassisten Deutschlands“ (Charles Höllering, der es ja wissen muß).

Schlagzeuger Werner Braun ist ein hervorragender Dirigent der rhythmischen Ästhetik des Ensembles. Er ist als ein anerkannter Meister des Swing einer der erfahrensten und begehrtesten Drummer der Szene, der einfühlsam und immer mit „drive“ spielt. Mit der brillanten Klarheit seiner rhythmischen Akzente und seinem geschmackvollen Sound ist er der perfekte Drummer für diese Band.

Klaus Bader (sax), Holger Götz (p), Andreas Streit (b), Werner Braun (dr)

24.05.19
Session mit Thema: Kansas City Swing Party // Session

Lust auf Swing & Tanz?

Der Kansas-City-Jazz entstand Mitte der 20er, 30er Jahre und ist eine Stilrichtung, die sich auch Stomp nennt. Sehr rhythmisch und am Blues angelehnt, prägen den Stomp oft wiederholte Akkordfolgen und markante Bläserriffs. Später übernahmen der Swing und der Bebop Einflüsse dieser Stilrichtung. Die Besetzung umfasste 8 bis 10 Personen oder wurde häufig auch orchestral ausgeführt. Die Musik drückte das Stadtleben, die Industrialisierung, Tanzmusik, Partymusik und persönliches Vergnügen aus.

Am heutigen Abend darf und soll getanzt werden! Swing-Dance - mit gekonnten Appetithäppchen - von "Eintänzern" des Swing in Karlsruhe e.V. (www.swinginkarlsruhe.de) demonstriert.

Steffen Dix bringt mit seiner Rhythmusgruppe den Jazz-Club Ettlingen zum "Stompen". Man darf sich auf tolle Musiker und spannende Improvisationen freuen.

Diese Kansas City Swing-Party im Birdland59 darf man sich einfach nicht entgehen lassen!

Steffen Dix (tp, flh), Rhythmusgruppe und Sessionmusiker

31.05.19
Rice Crush // Young jazz

Rice Crush - das steht für den Mut und die intensive Freundschaft von jungen Musikern, die sich den harten Anforderungen einer professionellen Jazzwelt stellen. Das Credo des Quartetts ist: die Musik soll gefühlvoll sein und muss swingen.

Kristina Shamgunova´s reifer, einzigartiger Alt-Saxophon Ton macht den Sound der Band einfach unverwechselbar. Nach langjährigem Saxophon-Unterricht bei Alberto Menéndez und intensiver Lehre bei dem weltbekannten Pianisten Richie Beirach studiert sie an der Mannheimer Musikhochschule bei Prof. Jürgen Seefelder, einem Urgestein der deutschen Jazzszene.

Kristina's kompakte "Rhythmusgruppe" besteht aus Paul Janoschka am Piano, Jan Dittmann am Kontrabass und Jonas Stiegler am Schlagzeug.

Der Pianist Paul Janoschka steht bereits am Ende seines Bachelor-Studiums; in Mannheim studierte er zuerst bei Prof. Joerg Reiter und seit 2015 bei Prof. Rainer Böhm. Paul Janoschka ist Preisträger des Yamaha Jazz Piano Wettbewerbs 2016 und Stipendiat der Yehudin Menuhin Live Music Now Stiftung Rhein-Neckar.

Jan Dittmann studierte in Mannheim Kontrabass bei Prof. Thomas Stabenow. Nach seinem Studium spielte er in verschiedenen Formationen und begann 2018 sein Master-Studium in Basel bei Bänz Oester und Larry Grenadier. Im selben Jahr spielte er auch erstmalig bei den Jazz Open Stuttgart und gab einige Konzerte in der Schweiz und Russland.

Jonas Stiegler am Schlagzeug studiert seit 2014 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Bei Konzerten und Studio-Sessions in der Region Karlsruhe/Mannheim beweist er seit vielen Jahren musikalisches Geschick und Einfühlungsvermögen.

Weil Arrangements von Standards und frische Kompositionen von jedem der vier Bandmitglieder stammen, ist das musikalische Programm persönlich und abwechslungsreich zugleich.

Die vier jungen Jazzmusiker waren oder werden an der Musikhochschule Mannheim ausgebildet - allein diese Grundlage bürgt schon für zeitgemäßen Jazz-Genuss.

Kristina Shamgunova (sax), Paul Janoschka (p), Jan Dittmann (b), Jonas Stiegler (dr)

Juni 2019
07.06.19
Harald Schwer's Silverline // Tipp

Das klassische Jazz-Quintett - mit Rhythmusgruppe und zwei Bläsern - ist einerseits als Gruppe klein genug, um den Musikern viel Freiheit zur Improvisation zu lassen, andererseits bietet ein Quintett bereits die Möglichkeit – und oft genug die Notwendigkeit – für orchestrale Arrangements. Daraus entsteht eine eigentümliche Spannung zwischen Gruppen-Disziplin und individueller Kreativität.

„Silverline“ reizt diese Spannung voll aus. Die Band scheut sich dabei nicht, Anleihen zu machen bei verschiedenen Jazz-Stilen und –Epochen, von Swing über Be-Bop und Hard-Bop bis zu Funk und Latin. Dies gelingt mit einem Repertoire-Mix aus Standards ebenso wie mit Jazz-Themen von Komponisten wie Horace Silver, Tadd Dameron, Thelonius Monk, Dexter Gordon und anderen Vertretern des Hardbopstehen zwar im Vordergrund des Repertoires von Silverline. Daneben gibt es aber auch Eigenkompositionen der Bandmitglieder, die offenbar das Zeug haben, zu Ohrwürmern zu werden.

So läuft z.B. „Let`s have a party“, eines der Stücke der neuen CD „Say it“ von Silverline, zur Zeit permanent bei Radio Swiss Jazz. Und eine Nominierung zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik hat diese CD auch bekommen. Das „Jazz-Podium“ und andere Rezensenten der CD heben die Geschlossenheit der Band hervor und bezeichnen sie als „unverschämt tight“. Überzeugen Sie sich selbst!

Gerhardt Mornhinweg (tp), Armin Schönert (ts), Harald Schwer (p), Wolfgang Mörike (b), Dieter Schumacher (dr)